Kraft-Wärme Kopplung und Kraft-Wärme-Kälte Kopplung

Das Prinzip einer Kraft-Wärme-Kopplung besteht dabei in der dezentralen Nutzung der (gleichzeitig) bereitgestellten Elektrizität und Wärme. Da KWK nicht nur Wärme, sondern auch Kälte produzieren kann (KWKK), können die Anlagen überall dort optimal eingesetzt werden, wo permanent Wärme und/oder Kälte gebraucht werden.

 

Die folgende Auswahl gibt einen kleinen Einblick in Anwendungsfelder mit enormem Einsatzpotenzial:

  • Nah- und Fernwärmesysteme; geeignet sind hier aufgrund ihrer dichten Besiedlung vor allem Städte, in denen sogar eine flächendeckende Versorgung mit Hilfe von KWK möglich ist
  • Landwirtschaft, Gartenbau, Industrie- und Gewerbeunternehmen und -gebiete mit einem Prozesswärmebedarf bis 500 °Celsius
  • Private Immobilien (Ein- und Mehrfamilienhäuser, Bürohäuser, Kaufhäuser, Hotels usw.), die beheizt werden
  • Öffentliche Gebäude (z.B. Schwimmbäder, Krankenhäuser usw.), die mit Wärme und Kälte zu versorgen sind
  • Serverräume, „Cloud“-EDV-Verarbeitungszentren, die Schadstoffemissionen verringert werden.

 

Generell eignen sich die folgenden Brennstoffe: Erdgas, Stein- und Braunkohle, feste Biomasse, Siedlungsabfälle, Biogas, Mineralöle, Flüssiggas und sonstige Brennstoffe. Der Brennstoffeinsatz hängt teilweise von der Art und Größe der KWK-Anlagen ab. Kleinere, motorenbetriebene Anlagen arbeiten meist mit Erdgas oder leichtem Heizöl. Doch es sind auch voll regenerative Brennstoffe einsetzbar. Klär- und Deponiegase, Biogas (das aus Pflanzen und Tiergülle gewonnen wird), Biomethan und Grubengas aus dem Steinkohlebergbau. Nachhaltig erzeugtes Pflanzenöl kann ebenso eingesetzt werden.

 

Wir projektieren KWK/KWKK-Anlagen, um Ihren Energieeinsatz zu optimieren und den Umwelt zu schützen.